Rossinière
Ein zeitloses Dorf
Entdecken Sie ein aussergewöhnliches Kulturerbe. Die Holzschnitzerhäuser dieses Dorfes laden zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Bewundern Sie die Fassade des Grand Chalet, dem Wohnhaus des Malers Balthus, und besuchen Sie die ihm gewidmete Kapelle.
Rossinière wurde erstmals 1115 erwähnt und gehörte von Anfang an zur Grafschaft Greyerz. Das Dorf gehörte damals zur Burgherrschaft Oex. Nach dem Bankrott des letzten Grafen von Gruyère kam das Dorf unter die Herrschaft der Berner. Diese richteten eine Gemeindeverwaltung ein und prägten den Bau des Rathauses im Jahr 1635 und der Pfarrei im Jahr 1774. Die Berner Regierung ordnete 1645 den Wiederaufbau der durch einen Sturm zerstörten Pfarrkirche an. Dieses reiche architektonische Erbe wird durch jährlich wechselnde Veranstaltungen und Festivals wie das «Königreich der Katzen», Ausstellungen von Künstlern und Handwerkern, Vorträge und Präsentationen von Professoren und Studenten der EPFL und nicht zuletzt den mittlerweile unverzichtbaren Weihnachtsmarkt zur Geltung gebracht. Das Dorf wird dann zu einer echten «offenen Bühne», die den präsentierten Werken einen aussergewöhnlichen Rahmen bietet. Die Gemeindebehörden, Tourismusakteure und regionalen Akteure haben das Potenzial von Rossinière erkannt, einem authentischen und lebendigen Dorf, in dem Berglandwirtschaft, Handwerk und lokale Traditionen mit den Welten der Kunst, Kultur und Architektur verschmelzen. Diese Kontakte und Kooperationen mit anderen Regionen, insbesondere mit Hochschulen, ermöglichen es der Gemeinde, verschiedene Projekte voranzutreiben, die das touristische Angebot bereichern, aber auch Projekte in den Bereichen Energie, Bauwesen und Umwelt, wodurch die Wirtschaft gestärkt und das lokale Know-how aufgewertet wird.