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Hospental (UR)

Hospental

Die Gotthard-Passwache

Hospental

Die Gotthard-Passwache

Hospental liegt direkt am Fusse des Gotthardpasses, inmitten des Urserntals. Das Dorf ist ein guter Ausgangspunkt u.a. für Wanderungen im Sommer und Langlaufski im Winter.

Das letzte Dorf, bevor es nach Süden in Richtung Gotthard geht, genoss zu Zeiten der Maultiertreiber grosse Aufmerksamkeit. Der Name Hospental selbst leitet sich vom lateinischen ‚hospitale‘, Gasthaus, ab. Die Grundlage des Dorfes war in der Tat ein Gasthaus, das vom Kloster Disentis um das 9. und 10. Im 12. Jahrhundert gründeten die Walser in einem Gebiet, das zuvor nur von Römern besiedelt war, die Siedlung Zumdorf, die heute zur Gemeinde Hospental gehört. Es wurden Abgaben erhoben und die Einheimischen trotzten den Stürmen und überlebten die Kriegszüge nördlich des Gotthards. Wie zum Beispiel 1799, als der russische General Suworow den Truppen Napoleons gegenüberstand. Der Dorfkern von Hospental ist einen Besuch wert, denn die Häuser stammen noch aus den Tagen des Wohlstands und vermitteln ein harmonisches Bild des Dorfes. Das auffälligste Gebäude in der Landschaft ist der ‚Turm der Herren von Hospental‘, der in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut wurde. Ehemals als Wohnturm genutzt, ist er seit dem 15. Jahrhundert nicht mehr bewohnt. Heute bietet die für die Öffentlichkeit zugängliche Aussichtsplattform einen spektakulären Panoramablick. Auch die barocke Kirche Maria Himmelfahrt (erbaut zwischen 1706 und 1708) mit ihren prächtigen Altären ist einen Besuch wert. Ausserdem gibt es im Dorfzentrum zahlreiche Holzhäuser, die nach dem Brand von 1669 wieder aufgebaut wurden. Schliesslich ist Zumdorf nicht nur als das kleinste Dorf in der Ferienregion Andermatt, sondern auch in der ganzen Schweiz bekannt. Nur vier Menschen leben das ganze Jahr über in Zumdorf.

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