Ernen
Das Dorf des Kardinals
Ernen, die ehemalige Hauptstadt des Conches-Tals, ist aufgrund der Vielfalt seiner Häuser aus dem 15., 17. und 18. Jahrhundert eines der interessantesten Dörfer des Wallis. Die katholische Pfarrkirche St. Georg wurde 1510-18 von Ulrich Ruffiner an der Stelle einer Dreifaltigkeitskirche aus dem 11. Jahrhundert erbaut.
Ernen ist eine der 12 Gemeinden des Goms und hat 530 Einwohner. Sie liegt auf der linken Seite des Rhonetals, eingebettet in die alpine Bergwelt auf 1.200 Metern über dem Meeresspiegel. Seit der Fusion im Frühjahr 2005 besteht ihr Gebiet aus den ehemaligen Gemeinden Ausserbinn, Ernen, Mühlebach und Steinhaus. Seit 1872 gehört auch der Weiler Niederernen zur Gemeinde Ernen. Ernen wurde 1979 für seine besonders schöne und gut erhaltene Landschaft mit dem Henry-Louis-Wakker-Preis ausgezeichnet. Die drei Dorflandschaften von nationaler Bedeutung sind aussergewöhnlich. In Mühlebach befindet sich die älteste Holzsiedlung der Schweiz. Sehenswert ist auch die St. Georgskirche, die zwischen 1510 und 1518 erbaut wurde. In Ernen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, doch weder Einwohner noch Urlauber müssen auf die Annehmlichkeiten des modernen Lebens verzichten, die heute selbstverständlich sind. Kabelfernsehen und Internet sind eine Selbstverständlichkeit, ebenso wie die guten Dinge des täglichen Bedarfs. Ein besonderes Erlebnis sind die Konzerte im Musikdorf. Ernen ist Teil des Landschaftsparks, eines ‚regionalen Naturparks von nationaler Bedeutung‘. Wenn Sie im Sommer nach einer Wanderung durch die schöne Alpenwelt den Weg zurück ins Dorf finden, können Sie den Tag mit einem Besuch eines klassischen Musikkonzerts in der Barockkirche ausklingen lassen, Sie können sich in einem der Restaurants verwöhnen lassen oder gemütlich im Garten sitzen und die schöne Alpenwelt geniessen.